07.02.2011
Gesehen auf der Homepage beim KSC --> Link
10.11.2010 FVE informiert!
»Diese Leistung ist
sensationell«
Kunstrasen des FV Ebersweier eingeweiht / Großes ehrenamtliches Engagement / 3500 Arbeitsstunden
Endlich rollt das Leder auf dem neuen Kunstrasen des FV Ebersweier! Die neue »Bruno-Kern-Arena« wurde mit einer großen Einweihungsfeier ihrer Bestimmung
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01.07.2010
FVE informiert!
„Der FVE
geht an seine Grenzen“
Als Termin für den Baubeginn des
zukunftsweisenden Kunstrasenprojekts steht der 12. Juli 2010.
Schon 3 Jahre lang beschäftigt sich der FV
Ebersweier intensiv mit der Planung des Kunstrasenplatzes. Im Oktober 2010 soll
der Ball endlich auf dem immergrünen, neuen Sportplatz rollen. Rosa Harmuth war
im Gespräch mit dem FVE -Projektleiter, Bruno Kern.
Sie haben viel Freizeit geopfert, um ein solides
Planungs-, Bau- und Finanzierungskonzept zu entwickeln. Was bedeutet der
Baubeginn für Sie?
B.Kern: Die
Vorfreude ist gigantisch. Mehr als 3 Jahre scheinbar unsichtbarer Arbeit sind
vorbei. Das Ergebnis liegt nun auf dem
Tisch und ist genehmigt. Das motiviert mich, auch die weiteren notwendigen
Schritte einzuleiten und zu begleiten. Es tut gut, auf die Mitarbeit von vielen
Vereinsmitgliedern zählen zu
können. Sie bringen nicht nur Eigenleistung,
sondern stärken zudem die Eigenkapitaldecke, indem sie für die Vermarktung des
Platzes werben.
Warum wurde der desolate Rasenplatz nicht natürlich
saniert?
B.Kern: Eine
Komplettsanierung hätte bereits den Kosten eines Neubaus entsprochen. Die
vereinfachte Raseninstandsetzung hätte immerhin 90.000,00 € verschluckt. In beiden Fällen
wäre der Platz ein Jahr lang nicht bespielbar gewesen - währenddessen hätte der
FVE mit allen Trainings- und Spieleinheiten auf den
Hartplatz ausweichen müssen. Voraussetzung wäre
in diesem Fall aber gewesen, dass der Hartplatz für weitere 50- 60.000,00 € umfangreich überholt
worden wäre. Die Berechnungen stützen sich auf ein Ingenieursgutachten.
Wäre das unterm Strich aber nicht doch billiger
gewesen?
B.Kern: Für
den FV Ebersweier auf jeden Fall. Aber für die Gemeinde ist der Bau des
Kunstrasenplatzes kostengünstiger. Die Sanierung beider Plätze sowie die jährlich
anfallenden Wartungskosten von ca. 10.000,00 €
hätte den Gemeindehaushalt
deutlich mehr belastet.
Warum hat sich der FVE für Kunst- statt Naturrasen
entschieden?
B.Kern: Ausschlaggebend
für die Entscheidung ist die ganzjährige Bespielbarkeit bei Topbedingungen,
selbst unter starken Belastungen: - in kalten Jahreszeiten ebenso wie bei (länger
andauerndem) Regen. Dies ermöglicht uns die komplette Durchführung aller
Trainings- und Spieleinheiten unter gleichbleibenden
Bedingungen. Die heutige Generation der
Kunstrasenspielfelder verfügt über nahezu gleichwertige Spieleigenschaften wie
Naturrasenflächen; sie bieten aber den Vorteil, dass Schlammschlachten, Spiel-
oder Trainingsausfälle der Vergangenheit angehören. Selbst die letzte U17
Weltmeisterschaft, einige
Champions Leaque Spiele und auch das WM-Qualifikationsspiel
zwischen Russland und Deutschland wurden auf Kunstrasen ausgetragen. Das
spricht für die gute Qualität des künstlichen Materials.
Welche Eigenleistungen muss der FVE bis zur Fertigstellung
selbst erbringen?
B.Kern: Der
FVE muss den gesamten Abriss von Bestandsfundamenten, Barrieren, Ballzäunen,
Toren und der alten Stehränge selbst vornehmen. Teile des Flutlichtbaus, die
Neuanlage der kompletten Spielfeldumrandung, einschließlich die Erneuerung der
Stehstufen und Wege rings um das Spielfeld herum sind Eigenleistungen des FVE.
Plant und überwacht der FVE den Sportplatzbau selbst?
B.Kern: Nein,
das ist sogar für unsere Fachleute im Verein Neuland! Bei einer Bausumme von
ca. 500.000,00 € und
den damit verbundenen Haftungsrisiken wird diese Leistung durch das Ingenieurbüro
Münster erbracht.
Reichen die 2009 prognostizierten Kosten von
490.000,00 € denn
aus?
B.Kern: Auf
unsere gute Kalkulation sind wir sehr stolz. Es gibt nur minimale Abweichungen
bei den veranschlagten Kosten für Ingenieur- und Erdarbeiten; bei Erdbewegungen
von über 7.000 qm
ist eine peinlich genaue Berechnung im Vorfeld
gar nicht möglich. Das weiß jeder, der selbst schon einmal ein Haus gebaut oder
sonst ein größeres Projekt geleitet hat.
Auf der Klausurtagung 2009 haben Sie das
Projekt der Gemeinde in dem Gemeinderat vorgestellt und große Zustimmung erhalten.
Damals hatten Sie die Eckpunkte der Finanzierung wie folgt vorgestellt:
1) FV Ebersweier 150.000,00 €
2) Kommunale Sportförderung 100.000,00 €
3) Anteil Gemeinde Durbach 240.000,00 €
Gesamt 490.000,00 €
Zwischenzeitlich hat sich der Zuschuss der
kommunalen Sportförderung auf 146.000,00 € erhöht. Wie verändern sich dadurch die
Finanzierungsanteile der Beteiligten?
B.Kern: Der
FVE und die Gemeindeverwaltung sehen diesen erhöhten Zuschuss als Bestätigung für
ihre Beurteilung der Gesamtsituation. Die Förderung für Ebersweier war die
zweithöchste, die das Regierungspräsidium nach Dringlichkeitsstufe vergeben
hat. Das heißt, das Präsidium hat unser Projekt als notwendig und sinnvoll
erachtet. Die zusätzlichen 46.000.- € sind vollständig dem Gemeinde-finanzierungsanteil
gutgeschrieben worden. Der tatsächliche Gemeindeanteil sinkt dadurch fast
100.000,00€ unter den errechneten Satz der Prognose
(Herbst 2009). Das ergibt folgende Finanzierung:
1) FV Ebersweier 240.000,00 € (45,10 %)
2) Kommunale Sportförderung 146.000,00 €
(27,45 %)
3) Anteil Gemeinde Durbach 146.000,00 €
(27,45 %)
Gesamt 532.000,00 €
Mit dem Anteil des Vereins sind wir an unsere
absoluten Grenzen gegangen. Das sehe ich als grandiose Leistung des FVE.
90.000,00 € werden
von einem Förderkreis abgedeckt. Wir sind unseren Freunden und großzügigen
Sponsoren dafür überaus dankbar. Der Finanzierungsanteil der Gemeinde beträgt
demnach nur noch 27,45 %. Der FVE bezahlt 45,10 % der Gesamtkosten.
Der Platz gehört aber nicht dem FVE sondern
der Gemeinde. Das ist doch eigentlich ein schlechtes Geschäft für den FVE?
B. Kern: So
betrachtet haben Sie natürlich recht! Uns geht es aber nicht um ein gutes oder
schlechtes Geschäft mit der Gemeinde, sondern vielmehr um den Erhalt des Fußballs
in Durbach und Ebersweier.
Uns liegen die Bewahrung und der Ausbau
unserer gemeinsamen erfolgreichen Jugendarbeit sehr am Herzen. Dafür brauchen
wir eine ganzjährig bespielbare, witterungsbeständige Sportanlage. Die Gemeinde
Durbach ist und war für uns immer ein fordernder aber auch fairer Partner. Wir
arbeiten zusammen
und verbinden unsere Zukunftsvisionen mit der
bewährten Tradition von gegenseitigem Geben und Nehmen.
D.h. auch der TUS wird den Platz nutzen können?
B.Kern: Ja
klar!- Und zwar nicht nur die Junioren, sondern auch die Senioren des TUS. Das
haben wir mit den Verantwortlichen bereits so vereinbart. Den Zeitplan werden
die Abteilungen miteinander abstimmen.
Wer baut den Kunstrasenplatz? Wann soll er
fertig sein?
B.Kern: Der
Gemeinderat hat dem günstigsten Bieter den Bauauftrag erteilt: Die Firma Kutter
aus Memmingen sieht die Fertigstellung
zum 04.10.2010 vor.
Wer pflegt den Platz zukünftig, die Gemeinde oder
die bisher für die Pflege des Naturrasens beauftragte Firma?
B.Kern: Die
richtige und regelmäßige Pflege wird vom FVE größtenteils selbst geleistet. Die
ist bei einem Kunstrasen sogar noch wichtiger als bei einem Naturrasen.
Es gab ja zuletzt auch sehr kritische Stimmen,
weil Sie vor der Auftragsvergabe durch den Gemeinderat bereits das Event „Rasen
brennt“ sowie einzelne Baumaßnahmen begonnen haben. Was waren die Gründe dafür?
B.Kern: Ja,
das tut uns auch sehr leid. Wir hätten die Gemeindevertreter wesentlich zeitnaher
über die Gründe unserer eiligen Maßnahmen benachrichtigen müssen. Das
Ingenieurbüro teilte uns mit, dass wir einen Teil der Eigenleistungen des FVE
vor Baubeginn der Firma Kutter erbringen mussten. Ein zeitgleiches
Arbeiten des FVE mit der beauftragten Firma hätte
gegen das Vertragsrecht verstoßen. Da wir sehr unter
Zeitdruck gehandelt haben, gab es eine fehlerhafte
Kommunikation. Als verantwortlicher Projektleiter nehme ich das voll auf meine
Kappe. Wir mussten aber bereits im Vorfeld einen Teil unserer Eigenleistung
erbringen. Hätten wir mit dem Beginn unserer
notwendigen Vorarbeiten bis zum Gemeinderatsbeschluss
am 24.06. gewartet, wäre die Fertigstellung
weit in den November hineingegangen.
Der Rasenplatz in Durbach wäre dann einem erhöhten
Trainings- und Spielbetrieb ausgesetzt gewesen.
Das hätte Schäden an dieser Platzanlage
verursacht. Weitere Sanierungskosten wären die Folgen gewesen. Dies wollten wir
verhindern. Da nach dem Submissionstermin klar war, dass die Kostenparameter größtenteils
eingehalten wurden, stand dem Bau des Platzes unseres Erachtens nichts mehr entgegen.
Im Internet unter www.fvebersweier.de / Spendentafel
online - kann man symbolisch Platzanteile erwerben und damit die Finanzierung
etwas erleichtern.
Wie sind Sie mit dem derzeitigen Stand
zufrieden?
B.Kern: Vor
ca. 4 Wochen haben wir mit er Vermarktung begonnen. Weit über 100 Spender haben
wir von Konzept und Notwendigkeit des Kunstrasenplatzes bereits überzeugt. Der
große Zuspruch für unsere Arbeit tut unserem Verein gut. Wir sind jedoch noch längst
nicht am Ziel! Durch dieses Interview möchte ich bei den Bürgern Verständnis für
unsere Entscheidung wecken. Denn nur was man wirklich kennt, kann man
auch unterstützen. Der Fußballverein freut
sich übe jede Spende, die dem Projekt - und damit auch unserer Fußballjugend zu
Gute kommt.
Letzte Frage: Wenn Sie eine Schlagzeile für
die naheliegende Zukunft wünschen dürften, wie würde diese lauten?
B.Kern: „Die
Zukunft ist gesichert“. Der Kunstrasenplatz sorgt für die Aufrechterhaltung der
umfangreichen Jugendarbeit in Durbach und Ebersweier.
27.05.2010
FV
Ebersweier erhält ein Kunstrasenfeld
Gemeinderat gibt grünes
Licht für das 490 000-Euro-Projekt / Der Verein bezahlt die Hälfte, die
Gemeinde 54 000 Euro / Baubeginn am 20./21. Juni
Der Durbacher Gemeinderat hat
diese Woche grünes Licht für ein Kunstrasenfeld in Ebersweier gegeben: Der
Sportverein möchte damit in die Zukunft investieren. Der Rat erteilte den
Architektenauftrag.
28.05.2010 - Durbach. Das
Rasenspielfeld des SV Ebersweier aus dem Jahre 1964 befindet sich in einem
beklagenswerten Zustand. Viel Geld müssten Verein und Gemeinde in eine
ordentliche Sanierung stecken. Außerdem fehlt dem Platz auch eine
Wasserableitung Deshalb reifte bei den Vereinsoberen sowie bei der Gemeinde
selbst der Entschluss heran, auch an ein Kunstrasenfeld zu denken. Die
Investitionskosten belaufen sich nach derzeitiger Kostenschätzung auf rund 490
000 Euro.
Bereits bei den Beratungen des laufenden Haushaltes hat sich der Gemeinderat
dafür ausgesprochen, den Bau eines Kunstrasens in Aussicht zu stellen, wenn
alle zu erwartenden Zuschüsse auch bezahlt werden. Inzwischen liegt der
Verwaltung die Zusage des Regierungspräsidiums Freiburg über eine kommunale
Sportförderung in Höhe von 146 000 Euro vor. Als weitere öffentliche Förderung
wurde eine Zuwendung aus dem Ausgleichsstock des Landes über 50 000 Euro
beantragt. »Darüber wird aber erst im Juli dieses Jahres entschieden«,
informierte Bürgermeister Toni Vetrano die Gemeinderäte diese Woche. Mit 240
000 Euro wird sich der SV Ebersweier an den Gesamtkosten beteiligen. Somit
würde die Gemeinde, wenn alle Zuschüsse fließen, rund 54 000 Euro der
Investitionskosten übernehmen.
Der Gemeinderat vergab in seiner jüngsten Sitzung den Architektenvertrag in
Höhe von 54 957 Euro an das Ingenieurbüro Münster. Darin sind auch die
Planungen für den Neubau einer Flutlichtanlage enthalten.
Autor: Volker Gegg
Quelle:Offenburger Tageblatt
18.05.2010
Treffen der Multiplikatoren des Projekts Kunstrasenplatz
57 (!) FVE-Mitglieder haben sich am 18.5.2010 im
Sportheim zusammen gefunden, um den Verkauf von Kunstrasenplatzanteile
abzustimmen. Über die große Anzahl von Helfern waren die Organisatoren Bruno
Kern, Joachim Gütle und Ralf Morgenthaler natürlich überrascht und erfreut!
Je mehr Mitglieder in den Verkauf gehen, umso größer
erhofft man sich natürlich den Erlös der Verkaufsaktion. Die Ansätze waren gut,
die Spendentafel voll zu bekommen, entwickelte sich doch schon am Abend eine
Begeisterung und eine Selbstdynamik!
30.04.2010
146.000 € Sportstättenbauförderung für Kunstrasenplatz in Ebersweier
Aus
dem Programm zur Förderung des kommunalen Sportstättenbaus wird das
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg 2010 den
Neubau eines Kunstrasenspielfeldes in Durbach-Ebersweier im
Landtagswahlkreis Offenburg mit 146.000 € unterstützen. Dies gab der
Offenburger Wahlkreisabgeordneten Volker Schebesta bekannt, der sich
für die Berücksichtigung der Maßnahmen eingesetzt hatte.
Der
bisherige Rasenplatz in Ebersweier hat keine Wasserableitung und ist
deshalb bei Niederschlag nur eingeschränkt oder gar nicht nutzbar. Auch
bei guter Witterung können bei der Anzahl der Mannschaften des FV
Ebersweier nicht alle Teams darauf trainieren und Punktspiele
bestreiten, ohne dass der Platz Schaden nehmen würde. „Ich freue mich
deshalb für den FV Ebersweier, dass die Maßnahme von der kommunalen
Sportstättenbauförderung 2010 profitiert“, sagte Schebesta.
Die gezielte Projektförderung des kommunalen Sportstättenbaus wurde im
Jahr 2006 begonnen und durch eine Umschichtung von Mitteln der
pauschalierten Förderung im Rahmen des kommunalen
Finanzausgleichs finanziert. Jährlich stehen Gelder in Höhe von 12 Mio.
€ zur Verfügung, mit denen 2010 75 kommunale Sportstättenbauprojekte
gefördert werden.
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